September 25, 2022
Wie Startups nachhaltiger und gleichzeitig attraktiver für Investoren werden

Grüne Startups sind renditeschwach? Von wegen: Nachhaltigkeit wird zunehmend zum Erfolgsfaktor. Etwas, das Gründer als Wettbewerbsvorteil für sich nutzen sollten.

Investoren schauen bei Startups vermehrt drauf, wie nachhaltig sie arbeiten.

Investoren schauen bei Startups vermehrt drauf, wie nachhaltig sie arbeiten.

Getty Images/ Westend61

Bislang waren Faktoren wie Nachhaltigkeit oder Klimaneutralität für Investoren eher ein Nice-to-have, das die Entscheidung zur Finanzierung allenfalls noch einmal symbolisch unterstrich. Nun bahnt sich in diesem Bereich ein spannender Wandel an: Die Vorstellung davon, was ein lohnendes Investment ist, verschiebt sich zunehmend in Richtung Nachhaltigkeit. Der US-Vermögensverwalter Blackrock will gemeinsam mit dem singapurischen Staatsfonds Temasek künftig 600 Millionen US-Dollar in Startups und Technologien investieren, die die Reduzierung von CO2-Emission zum Ziel haben. Zudem soll Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle im Auswahlprozess für neue Investments spielen. Blackrock ist kein Einzelfall. Nachhaltigkeit ist ein Megatrend in der Finanzwelt.

Ein Gastbeitrag von Andre Waßmann, Mitglied der Geschäftsleitung und Head of M&A & Corporate Finance bei der Unternehmensberatung Helbling Business Advisors.

In Zukunft werden Investmententscheidungen immer stärker davon abhängen, ob ein Startup ESG-konform ist oder nicht. ESG, das steht für Environment, Social und Governance (zu Deutsch: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Die Fähigkeit ökologische, soziale und Führungsthemen auf die Agenda zu setzen, wird zukünftig über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens entscheiden.

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