October 6, 2022
Was hilft gegen Haarausfall? Mit diesen Experten-Tipps sieht Ihr Haar wieder gut aus

Wer bereits sichtbaren Haarausfall hat, sollte sich von Haarpflegeprodukten allerdings keinen allzu großen Erfolg erhoffen, denn sie wirken vor allem als Intensivkur für glänzendes, kräftiges Haar. (Diesen Mythen über Haarausfall sollten Sie nicht unbedingt glauben)

Tipp #2: Medizinische Tinkturen gegen Haarausfall

Haarwasser versuchen das Problem im wahrsten Sinne des Wortes an der Wurzel zu packen. Je nach Zusammensetzung stimulieren sie die Durchblutung der Kopfhaut, fördern das Haarwachstum und verhindern die Umwandlung des Testosterons in seine aktive, die Haarwurzel reizende Form DHT, um so die vererbte Unverträglichkeit auszutricksen. 

Hierbei möchten wir drei Wirkstoffe empfehlen: Hormonell wirkende Präparate, wie z.B. Ell-Cranell alpha, dessen Wirkstoff Alfatradiol das für den oben beschriebenen Testosteron-Stoffwechsel notwendige Enzym hemmt. Ebenfalls sehr erfolgsversprechend sind Tinkturen, deren Hauptwirkstoff Minoxidil ist. Ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt, zeigt es eine nachweislich positive Wirkung bei Haarausfall. Und Präparate mit dem Wirkstoff Aminexil, welches der Verhärtung der Collagenschicht an der Haarwurzel entgegenwirkt und so verhindert, dass das Haar an der Haarwurzel abstirbt. 

Bei allen drei Wirkstoffen kann bei regelmäßiger Anwendung eine Verdickung der Haarstruktur bzw. eine Verdichtung der Haare festgestellt werden. Voraussetzung: Die Tinktur sollte über einen längeren Zeitraum (mind. 6 Wochen) angewendet werden. Die Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Kosten: Ell-Cranell alpha (Alfatradiol) 100 ml ab 29,95 Euro, Regaine (Minoxidil) 3 x 60 ml ab 69,95 Euro,  Vichy Dercos (Aminexil) Anti-Haarverlust Shampoo 400 ml ab 21 Euro.

Tipp #3: Tabletten bei Haarausfall

Wem Haartinkturen nicht weiterhelfen, der kann auf Präparate zum Einnehmen setzen. Mit Inhaltsstoffen wie z.B. Finasterid versuchen auch diese Pillen, die Umwandlung des Testosterons aktiv zu hemmen und so den genetisch bedingten Haarausfall positiv zu beeinflussen. Da das Präparat die vererbte Empfindlichkeit der Haarwurzeln lediglich austricksen, sie jedoch nicht kurieren kann, müssen Sie es so lange täglich einnehmen, wie Sie den Haarausfall hinauszögern möchten. 

Finasterid-haltige Präparate, wie z.B. Propecia, zeigen eine vergleichsweise hohe Erfolgsquote. Da sie verschreibungspflichtig sind und mögliche Nebenwirkungen unbedingt abgeklärt werden sollten, ist ein Arztbesuch immer Voraussetzung. (Alopecia: Das hilft wirklich bei kreisrundem Haarausfall)

Tipp #4: Laserlicht-Therapie bei Haarausfall

Laserlicht hat eine nachweislich heilende und stimulierende Wirkung auf Zellen. Speziell für die Behandlung von Haarproblemen wurde daher ein Laserkamm entwickelt, der langsam durchs Haar geführt wird, um gezielt die Haarwurzeln zu stimulieren. Da das Laserlicht die Durchblutung der Kopfhaut anregt und so die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung verbessert, wird auch die Wirkung von Haarwuchspräparaten begünstigt. 

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