October 6, 2022
Warren Buffett ist Kunde: Nach miesem Abi hat diese Deutsche jetzt Startup-Erfolg

Bente Krogmann wanderte nach Afrika aus. Dort macht sie Millionenumsätze mit einer App für Krankenversicherungen. Geholfen hat ihr dabei ein Trick.

Bente Krogmann war

Bente Krogmann war „richtig schlecht in der Schule“. Doch nachdem sie nach Afrika auswanderte, änderte sich ihr Leben.

Mtek

Wohlstand bedeutet, sich keine Gedanken über Dinge machen zu müssen, die anderswo nicht selbstverständlich sind. Etwa: Bei Krankheit behandelt zu werden und dafür nicht zahlen zu müssen. Karte ins Lesegerät, die Versicherung regelt. „Das ist Luxus“, findet Bente Krogmann. Die gebürtige Deutsche lebt seit einigen Jahren in Kenia und bringt dort mit ihrem Startup Mtek Menschen zu einer Versicherung.

Das Besondere daran ist, dass in dem ostafrikanischen Land mit rund 53 Millionen Einwohnern nur rund drei Prozent der Menschen eine Krankenversicherung besitzen. „Als ich nach Afrika kam war es für mich unvorstellbar, dass Leute hier von einem Arzt abgewiesen werden. Das konnte ich nicht begreifen“, so Krogmann. Und nicht jeder, der in ein Krankenhaus kommt, wird so behandelt, wie wir es hierzulande gewohnt sind. Es fehlen Ausrüstung, Medikamente und geschultes Personal. Private Krankenhäuser sind teuer und rar.

Die Gründerin wohnt mit ihrem Mann, der Architekt und Unternehmer ist, und ihrer Tochter in der Landeshauptstadt Nairobi. Hier wohnen die, die es geschafft haben. Häuser zur Miete in Gegenden mit westlichen Lebensstandard kosten 2.000 bis 5.000 Euro im Monat, so Krogmann. Die Stadt mit 4,4 Millionen Einwohnern ist seit 1996 ein Standort der Vereinten Nationen, das lockt gutbezahlte Expats an und die Preise steigen entsprechend. Zum Zeitpunkt unseres Interviews mit der Gründerin regnet es dort gerade, es sind 20 Grad. „Es ist so richtig norddeutsches Schmuddelwetter“, sagt Krogmann, die ursprünglich aus Schleswig-Holstein kommt.

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