September 25, 2022
Von Exit bis Firesale: Ein Experte verrät, wie, wann und an wen ihr euer Startup verkaufen solltet

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Kai Hesselmann


Die Stimmung bei Startups auf Investitionssuche ist derzeit gedrückt. Doch was sollten Gründer beachten, wenn sie die eigene Firma verkaufen wollen? Ein Ratgeber.

Es gibt unterschiedliche Arten, das Unternehmen zu verkaufen. Welche passt wann am besten?

Es gibt unterschiedliche Arten, das Unternehmen zu verkaufen. Welche passt wann am besten?

Getty Images / skaman306

Ein Beitrag von Kai Hesselmann. Er ist Co-Founder und Managing Partner der M&A-Datenbanklösung DealCircle. M&A-Berater erhalten dort Zugriff auf eine Käuferdatenbank mit Profilen von Family Offices, Private Equity, MBI und Unternehmen.

Ein Verkauf hängt immer von der Unternehmensphase ab. Verdient ein Startup kein Geld, fehlt ein fertiges Produkt oder der strategische Mehrwert, ist es schwer, einen Käufer zu finden. Hat ein Gründer zudem noch Visionen, die er mit seinem Unternehmen umsetzen möchte, ist der richtige Zeitpunkt für einen Verkauf ebenfalls noch nicht erreicht. Allerdings könnte es in solchen Fällen interessant sein, eine Minderheit an einen strategischen Partner abzugeben oder sich über eine Kapitalerhöhung zu finanzieren.

Erfüllt ein Startup jedoch die Kriterien für einen Exit, gibt es verschiedene Möglichkeiten, bei denen Altgesellschafter ihre Anteile teilweise oder ganz abgeben. Jedoch gibt es Einschränkungen: Für einen Börsengang, oder auch Initial Public Offering (IPO), braucht ein Startup eine Marktkapitalisierung von mindestens 100 Millionen Euro, tendenziell sogar noch höher, denn sonst lohnt sich der administrative Aufwand des Vorgangs nicht. Gelistete Unternehmen sind nämlich berichtspflichtig, das heißt, sie müssen regelmäßig Reportings für die Börsenkommunikation erstellen.

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