October 1, 2022
Twitter muss nur gewisse Daten an Elon Musk herausgeben

Ein Richter wies weitreichende Forderungen des Milliardärs als „absurd weit gefasst“ zurück. Außerdem: SpaceX und T-Mobile schließen sich zusammen, um mobile Funklöcher zu beenden und Sony Playstation wird teurer.

Twitter wurde angewiesen, einen Teil der angeforderten Daten bereitzustellen.

Twitter wurde angewiesen, einen Teil der angeforderten Daten bereitzustellen.

Pavlo Gonchar/SOPA Images/LightRocket via Getty Images

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Twitter muss im Streit über den geplanten Kauf durch Elon Musk nur gewisse Daten herausgeben. Ein US-Gericht im Bundesstaat Delaware wies Twitter an, die Daten von 9000 Nutzerkonten herauszugeben, die letztes Jahr zur Untersuchung von gefälschten Accounts verwendet wurden. Dies hatte der Tesla-Chef zuvor verlangt. Andere Forderungen des Milliardärs wies der Richter aber als „absurd weit gefasst“ zurück. 

Der Anteil der gefälschten Twitter-Konten ist ein wesentliches Thema im Rechtsstreit darüber, ob Musk verpflichtet ist, die 44 Milliarden US-Dollar teure Übernahme durchzuziehen. Musk wirft dem Kurznachrichtendienst vor, Details zurückzuhalten, wie die Anzahl der Spam-Konten berechnet wird. Nach Bekanntwerden des Urteils legte die Twitter-Aktie ein Prozent zu. [Mehr bei HandelsblattThe Information und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Für viele Arbeitnehmer geht es darum, möglichst viel Gehalt zu bekommen. Bei Sumit Kumar waren es 300.000 Euro im Jahr. Doch dann kündigte er seinen Job, um Vollzeit an seiner Startup-Idee zu arbeiten: Mit Parqet verwaltete der Gründer erst nur seine eigenen Investments und inzwischen die von 145.000 Nutzern. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

T-Mobile US arbeitet künftig mit SpaceX zusammen, um Satelliten-Telefondienste in abgelegenen Teilen der USA anzubieten. Mike Sievert, CEO von T-Mobile, gab die Partnerschaft zusammen mit dem SpaceX-Gründer Elon Musk bekannt. Der Dienst werde nächstes Jahr starten und mit bestehenden Telefonen funktionieren, sagte er. Die Starlink-Sparte von SpaceX bietet Haushalten in ländlichen Gebieten, die nicht von Festnetzanbietern bedient werden, Breitband-Internetdienste. Das Unternehmen verfügt über eine Flotte von etwa 2800 Satelliten. T-Mobile beabsichtigt, den Dienst als Teil seiner beliebtesten Pläne anzubieten, gab jedoch keine Preisdetails bekannt. [Mehr bei Bloomberg und CNBC]

Sony hat den Preis seiner Playstation 5-Konsole in Europa, Japan, China und anderen Schlüsselmärkten um bis zu zehn Prozent angehoben. Die steigende Inflation und der fallende Yen zwingen das Unternehmen, mit seiner jahrelangen Marketingstrategie zu brechen. In einem Blogbeitrag, in dem die Preiserhöhungen angekündigt wurden, beschrieb der Leiter von Sony Interactive Entertainment Jim Ryan den Schritt als „eine Notwendigkeit angesichts des aktuellen globalen Wirtschaftsumfelds“. In einer ähnlichen Phase früherer Konsolenzyklen wäre eine Preissenkung angesichts des anstehenden Weihnachtsgeschäfts der wahrscheinlichste nächste Schritt gewesen. [Mehr bei Financial Times und CNBC]

Die Verkäufe von Peloton sind im Ende Juni abgeschlossenen Quartal dramatisch eingebrochen. Der Umsatz sank im Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent auf 679 Millionen US-Dollar. Unterm Strich stand ein Fehlbetrag von 1,24 Milliarden Dollar. Die enttäuschenden Ergebnisse löschten die Aktiengewinne aus, die Peloton am Mittwoch verzeichnete, als das Unternehmen ankündigte, dass es seine reine Direct-to-Consumer-Strategie aufgeben und seine Waren bei Amazon verkaufen würde. Die Peloton-Aktie brach am Donnerstag um fast 20 Prozent ein. [Mehr bei The Information]

Der Lebensmittellieferant Doordash hat eine Datenschutzverletzung bestätigt. In einem Blogbeitrag hieß es, böswillige Hacker hätten Anmeldedaten von Mitarbeitern eines Drittanbieters gestohlen, die dann verwendet wurden, um Zugriff auf einige der internen Tools von Doordash zu erhalten. Dabei hätten die Angreifer auf Namen, E-Mail-Adressen, Lieferadressen und Telefonnummern von Doordash-Kunden zugegriffen. Bei einer „kleineren Untergruppe“ von Benutzern griffen die Hacker auch auf Zahlungsinformationen zu, einschließlich Kartentyp und die letzten vier Ziffern der Kartennummer. [Mehr bei Techcrunch]

Google wird medizinische Einrichtungen in den USA, die Abtreibungen anbieten, in seinen Suchergebnissen und in Google Maps eindeutig kennzeichnen, um sie nicht mit Anti-Abtreibungszentren zu verwechseln. Die Ansage von Google folgt auf einen Brief von zwei hochrangigen US-Politikern, in dem der Alphabet-Chef Sundar Pichai dringend aufgefordert wurde, irreführende Google-Suchergebnisse zu verhindern, die Nutzer zu Anti-Abtreibungs-Zentren leiten. [Mehr bei AxiosReuters und Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Björn Henning ist CEO des Startups Shoepassion. Seine Firma stand ganz kurz vor dem Aus. Wie hat er sie gerettet? [Mehr bei Gründerszene+]

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Einen schönen Freitag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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