September 28, 2022
“Thor: Love and Thunder”: Eine Gratwanderung zwischen Kult und Klamauk

“Thor: Love and Thunder” läuft ab dem 7. Juli im Kino

Nachdem Regisseur Taika Waititi mit “Thor: Tag der Entscheidung” einen der besten Marvel-Filme aller Zeiten auf die Leinwand gezaubert hat, ist die Fallhöhe bei der Fortsetzung natürlich gewaltig. Einen kompletten Absturz kann er zwar vermeiden, aber so richtig befriedigend ist der Film leider dennoch nicht – und das hat mehrere Gründe.

Christian Bale ist schon mal keiner davon. Sein Bösewicht Gorr wird als tragische Figur eingeführt, die trotz Dürre, Hunger und Armut auf ihrem Heimat-Planeten nie den Glauben an ihren Gott verliert – bis sie diesen nach dem Tod ihrer Tochter persönlich trifft und feststellen muss, dass er einfach nur zu faul und zu dekadent war, um seinen Jüngern zu helfen. Mit Hilfe eines magischen Schwerts wird er zum Götterschlächter Gorr, der den feierlichen Eid schwört, dass er erst ruhen wird, wenn alle Götter beseitigt sind. (Lesen Sie auch: Chris Hemsworths 8 beste Filme – und seine vier schlechtesten)

Thor und die Guardians of the Galaxy: Ein Team auf Zeit

Unser nordischer Lieblingsgott Thor (Chris Hemsworth) ist derweil auf Sinnsuche. Nach den Ereignissen von “Avengers: Endgame” hat er die Regierungsgeschäfte von Asgard – das jetzt eine Art Vergnügungspark in Norwegen ist – an Valkyrie (Tessa Thompson) abgegeben und bereist mit den Guardians of the Galaxy das Weltall auf der Suche nach Abenteuern. Im ersten davon besiegt er ein Alien-Volk, das stark an die Puppen von Muppets-Erfinder Jim Henson erinnert, quasi im Alleingang – und erfährt nach seinem Sieg von einer düsteren Gestalt, die eine Gottheit nach der anderen tötet. (Lesen Sie auch: Diese drei Hollywood-Stars wurden aus “Thor: Love and Thunder” herausgeschnitten)

Christian Bale als Gorr in “Thor: Love and Thunder”Marvel Studios

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