October 6, 2022
TechStage | Top 10: Die besten Smartphones bis 300 Euro – Xiaomi vor Samsung

Mehr als ein Einsteiger-Smartphone soll das neue Handy schon können, aber gleichzeitig nicht viel kosten? Wir zeigen die besten Handys bis 300 Euro.







































































Selbst so manches 100-Euro Smartphone hat inzwischen überraschend viel Technik zu bieten, wie unsere Bestenliste: Die 10 besten Handys bis 100 Euro eindrucksvoll zeigt. Außerdem wird überraschend klar, dass Modelle für 200 Euro (Bestenliste) kaum schwächer als Modelle für 300 Euro ausgestattet sind. Hauptunterschied ist der 5G-Standard, der unter 200 Euro selten zu finden ist, bis 300 Euro hingegen immer häufiger.






















Auch bei der Kamera gibt es bis 300 Euro Luft nach oben, meist ergänzen Hersteller hier die Haupt- und Weitwinkellinse mit einem einfachen Makro- und Tiefensensor. Für einen spürbaren Technologiesprung müssen Käufer dann aber schon noch ein paar Euro mehr in die Hand nehmen. Das macht sich in so gut wie jedem Bereich der Ausstattung bemerkbar.






















Obacht: Wie immer sind ältere Modelle preislich verlockend. Wir raten jedoch von Smartphones, die vor 2021 auf den Markt gekommen sind, eher ab. Hier ist die Hard- und vor allem Software oft veraltet. Wir haben für diese Top 10 entsprechend auf Geräte zurückgegriffen, die mindestens aus dem Jahr 2021 stammen. Nur so ist eine ausreichend lange Update-Versorgung gewährleistet.



















































Im Preisbereich bis 300 Euro sollten Interessenten Smartphones ausklammern, die weniger als Full-HD+ als Auflösung bieten. Außerdem gibt es in diesem Preisbereich immer mehr OLED-Bildschirme, die mit besonders gutem Schwarzwert, hohen Kontrasten, intensiver Sättigung sowie hervorragender Blickwinkelstabilität punkten. Auch Modelle mit 90 oder 120 Hertz sind längst in diese Preisregion vorgedrungen – weniger ist nicht zu empfehlen. Inhalte lassen sich damit noch flüssiger wiedergeben. In unserem Display-Kompendium geben wir einen genauen Überblick zu Bildschirm-Techniken und Auflösungen.



















































Beim Arbeitsspeicher sollten 6 GByte die unterste Grenze sein, beim internen Speicher 64, besser noch 128 GByte – warum weniger akzeptieren, wenn es so viel Speicherplatz problemlos unter 300 Euro gibt? Einige wenige Modelle bieten sogar 8 GByte RAM und/oder 256 GByte erweiterbaren Datenspeicher.



















































Gerade in der Mittelklasse tummeln sich viele Smartphones mit Mediatek-Chips, inzwischen bieten aber immer mehr Modelle Chipsätze des Marktführers Qualcomm und sogar ältere Chips der Oberklasse findet man in dieser Preisklasse. Die Mediatek-Chips sind leistungstechnisch meist konkurrenzfähig, hatten aber in der Vergangenheit Nachteile bei der Update-Versorgung und beim Stromverbrauch. Anders ist das bei den Dimensity-Chips. Echte Gründe, entsprechende Modelle zu meiden, gibt es aus unserer Sicht bei Mediatek-Chips in der Mittelklasse generell nicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich trotzdem nach Smartphones mit Qualcomm-Chips Ausschau halten.






















Die „Billighersteller“ wie Spreadtrum findet man in dieser Preisklasse nicht mehr, gleiches gilt für Chipsätze mit weniger als acht CPU-Kernen. Beispiele für vernünftige Chips sind Mediatek Dimensity 700, 800(U), 1200 oder Helio G96 und Qualcomm Snapdragon 695, 765(G), 778(G) oder sogar 870. Mehr geht natürlich immer.









































Das sind die besten Smartphones bis 300 Euro in Bildern





Beste Smartphones bis 300 Euro
























































Der Großteil der Smartphones bis 300 Euro kommt mit einer Quad-Cam zum Kunden, doch hier müssen Interessenten aufmerksam sein. Denn während Topmodelle jenseits der 600 Euro und auch einige günstigere Modelle (Ratgeber) mittlerweile oft standardmäßig mit Haupt-, Weitwinkel- und Teleobjektiv sowie Tiefensensor ein universell einsetzbares Paket liefern, setzen in der hier behandelten Preisklasse immer noch viele Hersteller auf Makro- statt Telelinse. Die sind dann zu allem Überfluss gern mit sehr niedriger Megapixelzahl ausgestattet. Im Alltag sind sie qualitativ kaum zu gebrauchen, sodass von den vier angepriesenen Kameras nicht drei, sondern sogar nur zwei wirklich sinnvoll Verwendung finden können.






















Besser wäre stattdessen eine ordentliche Telekamera statt Makrolinse und ein vernünftiges Weitwinkelobjektiv, über das Objekte im entsprechenden Modus mit leichter Vergrößerung ganz nah herangeholt werden. Das leidige Thema der leeren Marketing-Versprechen beleuchten wir ausführlich in unserem Ratgeber Budget-Phone mit Triple-Cam: Mehr als ein Marketing-Gag? Immerhin zeigt sich manchmal sogar ein Smartphone mit optischem Bildstabilisator in der Preisklasse bis 300 Euro – aber das ist immer noch ein sehr seltenes Schauspiel.





























Xiaomi Poco F3



















































Der neue Datenstandard 5G ist bis 300 Euro eines der deutlichsten Unterscheidungskriterien zu Modellen bis 200 Euro (Bestenliste), alle Smartphones bieten das auch hier noch lange nicht. Das ist Alltag nicht so wichtig, da zumindest in Deutschland die Netzabdeckung mit 5G abseits der Ballungsräume immer noch lückenhaft ist. Allerdings dient 5G in dünn besiedelten Gegenden auch dazu, sogenannte weiße Flecken, also Lücken in der Internet-Versorgung, zu schließen. Daher sollten Kaufinteressenten vorher prüfen, wie die Versorgung am Wohnort ist – evtl. ist 5G doch wichtig.






















Ansonsten bieten Mittelklasse-Smartphones heute fast alles, was die Oberklasse hat. Das geht von Fingerabdrucksensoren im Bildschirm (bei OLED) über NFC, Bluetooth, WLAN und GPS bis hin zu USB-C und Schnellladefunktionen. Die Einschränkungen liegen oft im Detail. Zwar gibt es inzwischen Wifi-6 in der Mittelklasse bis 300 Euro, viele Geräte bieten aber nach wie vor Wifi-5 (802.11ac). Vollständige Wasserdichtigkeit und kabelloses Laden kommen ebenfalls selten bis gar nicht vor, immerhin aber Spritzwasserschutz. NFC hat inzwischen in die meisten Modelle Einzug gehalten – zumindest bei denen in unserer Bestenliste.






















Anmerkung: Bei unseren Bestenlisten handelt es sich um Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Artikelerstellung. Preise und dadurch ggf. Reihenfolge der Geräte sowie Geräte selbst können nach einigen Wochen, theoretisch schon nach Tagen abweichen. Unsere Top 10 werden im Schnitt einmal im Quartal aktualisiert.



















































Knapp 6,7 Zoll, OLED mit 120 Hz – Xiaomi geht mit seiner Untermarke mal wieder in die Vollen. So gibt es beim Poco X4 Pro (Testbericht) wieder die (in dieser Preisklasse) starke Hauptkamera mit 108 Megapixel und Weitwinkel und natürlich ist wie fast immer bei Xiaomi-Modellen der IR-Port mit dabei. Das gilt auch für 5G und NFC, nur Wifi-6 fehlt. Der eingebaute Snapdragon 695 sorgt zusammen mit satten 6/128 GByte Speicher für gute Bediengeschwindigkeit, mehr Speicher kostet aktuell über 300 Euro. Auch der Akku enttäuscht nicht: 5000 mAh und 67 Watt Ladegeschwindigkeit sind klasse. IP53 und Stereolautsprecher gibt es ebenfalls – ein echtes Gewinner-Paket.


























































Das Redmi Note 11 Pro setzt wie so viele Modelle des Herstellers auf ein knapp 6,7 Zoll großes OLED-Display mit 120 Hz, außerdem kommt hier wieder eine Hauptkamera mit 108 Megapixel zum Einsatz. Eine Weitwinkellinse ist ebenfalls dabei. Zu Wifi-6 konnte sich der Hersteller bei diesem recht neuen Modell noch nicht durchringen, dafür passt sie restliche Ausstattung und der Helio 96 ist für einen vergleichsweise alten Antrieb ausreichend flott. 6/128 GByte Speicher gibt es wie fast immer in dieser Top 10 und der Akku ist mit seinen 5000 mAh und 67 Watt ausdauernd und schnell geladen.


























































Auf dem dritten Platz folgt – auch wegen des niedrigen Preises von ab 215 Euro – Motorola mit dem Moto G60. Hinter dem unscheinbaren Namen verbirgt sich ein gutes Smartphone mit 6,8 Zoll großem IPS-LCD-Display und 120 Hz. Auch hier kommt wieder eine Kamera mit satten 108 Megapixel plus Weitwinkel zum Einsatz, für Selfies gibt es satte 32 Megapixel. 6/128 GByte Speicher sind gesetzt, Antrieb erfolgt durch einen Snapdragon 732G. 5G gibt es zwar nicht, dafür aber einen besonders starken Akku mit 6000 mAh. Außerdem ist das Smartphone nach IP52 gegen Spritzwasser geschützt.


























































Auf den nächsten drei Plätzen folgen drei recht ähnliche Smartphones von Realme. Den Anfang macht das Realme 9 Pro+ (Testbericht). Es bietet als einziges Modell des Trios ein OLED-Display, allerdings ist hier bei 90 Hz Schluss. Die Kamera hat 50 Megapixel samt optischem Bildstabilisator (OIS) plus Weitwinkel, Speicher steht in 6/128 GByte zur Verfügung. Angetrieben wird das Smartphone von einem kräftigen Dimensity 920, der unter anderem 5G beherrscht. Der Akku leistet nur 4500 mAh, lässt sich aber mit 60 Watt schnell laden.


























































Das Display des Realme 9 Pro 5G ist mit 6,6 Zoll etwas größer als beim Pro+-Modell und setzt auf 120 Hz, allerdings kommt hier LCD-Technik zum Einsatz. Die Kamera bietet zwar 64 Megapixel plus Weitwinkel, verzichtet aber auf den OIS. Chipsatz ist der im Vergleich zum zuvor platzierten Modell der etwas schwächere Snapdragon 695, der von sogar 8/128 GByte Speicher unterstützt wird. Unser Tipp: Die Version mit 6/128 GByte ist im Alltag nicht langsamer und kostet über 50 Euro weniger! Der Akku ist mit 5000 mAh wieder etwas stärker, dafür lädt er mit maximal 33 Watt.


























































Das Realme 9 (Testbericht) setzt auf eine Kamera mit 108 Megapixel als Highlight, einen Weitwinkel gibt es ebenfalls. Beim Display gibt es dafür nur IPS-LCD mit 90 Hz und als Antrieb dient ein Snapdragon 680. Bis 300 Euro gibt es auch hier 8/128 GByte, auch hier gilt aber die Devise: Geld sparen mit der 6/128 GByte-Version. Der Akku leistet wieder 5000 mAh, 5G gibt es nicht.


























































Mit der Zweitauflage der Nord-Serie hat Oneplus erneut richtig tolle Mittelklasse-Smartphones im Sortiment. Das gilt auch für das Oneplus Nord CE 5G (Testbericht) – obwohl es die abgespeckte Version des Nord 2 (Testbericht) ist und keine echten Highlights bietet. Dafür ist es grundsolide: 90-Hz-OLED mit integriertem Fingerabdrucksensor, 64 Megapixel-Hauptkamera, 8/128 GByte Speicher und ein potenter Snapdragon 750G als Antrieb – das ist für unter 300 Euro ordentlich. 5G ist auch mit dabei und der Akku leistet 4500 mAh.


























































Honor ist als eigenständige Marke wieder da – mit Google-Diensten. Das Magic 4 Lite – nicht zu verwechseln mit dem Magic 4 Lite 5G (Testbericht) – kommt mit 90-Hz-LCD, 64-Megapixel-Kamera plus Weitwinkel und Snapdragon 680 zum Kunden – Standard. Auch beim Speicher gibt es keine Auffälligkeiten: 6/128 GByte sind ebenfalls Durchschnitt in dieser Top 10 und mit fehlendem 5G und einem Akku mit 4800 mAh kann sich das Gerät ebenfalls nicht absetzen. Solide statt strahlend ist hier das Motto.


























































Samsung klinkt sich mit dem Galaxy M33 5G in diese Top 10 ein. Beim Display gibt es IPS-LCD mit 120 Hz, die Kamera ist mit 50 Megapixel und Weitwinkel Standard. Als Antrieb setzt Samsung auf seinen hauseigenen Exynos 1280 und an Speicher stehen 6/128 GByte zur Verfügung. 5G gibt es nicht, der Akku ist mit 5000 mAh kräftig. 25 Watt sind der Ladegeschwindigkeit nicht unbedingt zuträglich, dafür gibt es ein UKW-Radio.


























































Beim Xiaomi Redmi Note 11S gibt es ein 6,6 Zoll großes Display, außerdem ist schon bei 90 Hz Schluss und es gibt IPS-LCD statt OLED. Die Kamera bietet 50 Megapixel plus Weitwinkel. Xiaomi setzt auf einen Dimensity 800 als Antrieb und kombiniert das unter 300 Euro mit nur 4/128 GByte – im Alltag reicht das locker. Die 5000 mAh des Akkus lassen sich allerdings nur mit 33 Watt laden, immerhin gibt es Stereolautsprecher.


























































Der Unterschied von Modellen um 100 bis 150 Euro zu Smartphones von 250 bis 300 Euro ist teils gravierend. Bei den in dieser Bestenliste aufgeführten Geräten muss sich niemand Gedanken machen, ob er damit im nächsten oder übernächsten Jahr noch arbeiten kann – das wird funktionieren, sofern kein Defekt dazwischenkommt. Denn die verwendeten Chipsätze bieten ausreichende Reserven, gleiches gilt für internen Speicher, RAM und restliche Ausstattung. Selbst 120-Hertz-OLED-Displays und 5G-Funk sind bis 300 Euro immer häufiger zu haben.


























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