October 7, 2022
TechStage | Die beste Powerbank finden: Mobile Akkus ab 20.000 mAh

Ab 25 Euro geht’s los: Starke Powerbanks mit Power Delivery (PD) versorgen unterwegs Laptops, Tablets, Beamer und Lautsprecher. Wir zeigen, wie Sie die beste mobile Powerbank finden und was man beim Kauf wissen muss.





































































Powerbanks sind allgegenwärtig. Kein Wunder, schließlich könnte der Akku von Handy, Tablet oder Notebook immer größer sein. Ist keine Steckdose da, helfen die mobilen Akkus aus und laden die Elektronikgeräte wieder auf. Abseits der kleinen Powerbanks können die tragbaren Batterien aber noch mehr. Wer etwas Geld in die Hand nimmt, bekommt Powerbanks, die neben dem Laden mobiler Geräte auch genügend Saft liefern, um damit unter anderem mobile Beamer oder Notebooks zu betreiben.






















Die Vielseitigkeit entsteht hauptsächlich durch den Einsatz von USB-C. Immer mehr Hersteller verzichten auf klassische Kaltgerätekabel oder eigene Stecker und setzen USB-C-Buchsen ein. In Kombination mit cleveren Ladetechniken und USB Power Delivery kann man erstaunlich viel Leistung aus dem Port ziehen – bei der Powerbank muss aber die Kapazität mitspielen. In diesem Artikel aus der Themenwelt Powerbanks sehen wir uns deswegen große Akkus ab 20.000 mAh an und zeigen, wie man die perfekte Powerbank für den eigenen Einsatz findet.



















































Powerbanks haben zwei wichtige Eckdaten: Die Leistung, gesamt und pro Port sowie die Kapazität. Die Leistung wird in Watt angeben, die Kapazität in Amperestunden – genauer gesagt in Milliamperestunden, mAh, weil diese Zahl deutlich höher aussieht. Und das macht sich auf der Packung einfach besser. Vereinfach gesagt bestimmt die Leistung, welche Endgeräte man wie schnell laden kann. Die Kapazität definiert, wie oft man die Geräte aufladen kann.






















Vor dem Kauf sollte man wissen, was einem wichtig ist. Möchte man hauptsächlich das Smartphone immer wieder aufladen, wobei die Geschwindigkeit weniger wichtig ist als die Anzahl der Ladezyklen, dann sollte man auf eine hohe Kapazität achten. Wer stromhungrige Geräte damit betreiben will, etwa ein Notebook, eine Überwachungskamera oder einen LTE-Router, der muss darauf achten, dass zumindest ein Port die notwendige Leistung zur Verfügung stellt.






















Wer mit der Powerbank verreisen will, der hat allerdings eine Obergrenze: Maximal darf man Powerbanks mit einer Gesamtkapazität von 27 000 mAh und maximal 100 Wh mitführen. Ob es sich dabei um ein Gerät oder mehrere handelt, ist egal. Zusätzlich müssen sich die Geräte im Handgepäck befinden.



















































Eine gute Powerbank sollte mindestens einen USB-C-Anschluss und mehrere USB-A-Ports besitzen. USB-C ist für alle Geräte mit höheren Ansprüchen notwendig, zudem werden die Powerbanks meist darüber aufgeladen. USB Power Delivery läuft in beide Richtungen. Sprich: Nicht nur kann ein Endgerät die höhere Leistung nutzen, auch kann ein Ladegerät mit USB-PD die Powerbank schneller laden als ein Standard-USB-Netzteil.






















Warum ist USB-A immer noch wichtig? Der Port ist noch lange nicht veraltet, im Gegenteil. Produkte wie Smartwatches oder Kopfhörer bringen meist entweder ein eigenes Ladegerät mit oder setzen auf USB-A-auf-USB-C-Kabel. Gerade um Geräte wie Sportuhren unterwegs aufzuladen, ist USB-A unverzichtbar.





























Powerbanks: Je mehr Anschlüsse, desto besser. USB-C und USB-A sind ein Muss. Die rechte, weiße Powerbank hat den USB-C-Port seitlich.






















Weiter Anschlüsse sind inzwischen eher selten, können aber hilfreich sein. Die Powerbank von Baseus bietet etwa noch einen Eingang für Micro-USB und, super selten, einen für Apple Lightning. Gerade letzteres ist praktisch, schließlich kann man dann das iPhone sowohl laden als auch die Powerbank mit dem Apple-Kabel auffüllen.



















































USB-C und Power Delivery ist bei den meisten Markenprodukten inzwischen Standard. Dank USB Power Delivery (USB PD) kann das Ladegerät eine deutlich höhere Ausgangsleistung pro Port liefern. Endgeräte und Powerstation handeln die bestmögliche Ladeleistung aus. Bei Powerbanks kann das inzwischen bis zu 90 Watt und mehr sein. Das ist genug, um kompatible Smartphones schnell aufzuladen oder um stromhungrige Notebooks wie ein Lenovo Thinkpad oder ein Apple Macbook Pro unterwegs mit Strom zu versorgen. Auch Spielkonsolen, etwa die Nintendo Switch (Testbericht) oder das Steam Deck können so unabhängig von der Steckdose betrieben werden.





























Powerbank: Die USB-C-Ports sind meist mit PD für Power Delivery gekennzeichnet.






















Neben USB-PD findet man immer wieder Qualcomm Quickcharge. Die Technik setzt ein kompatibles Smartphone voraus, kann dann aber über USB-A deutlich schneller laden. Wer ein passendes Gerät hat, sollte darauf achten, USB-C und Power Delivery ist aber deutlich wichtiger.






















Vor allem die Modelle chinesischer Händler haben oft erstaunlich helle LED-Leuchten verbaut. Was auf den ersten Blick etwas lächerlich wirkt, stellt sich in der Praxis als überraschend praktisch heraus. Denn dank des großen Akkus sind die Powerbanks gute, wenn auch etwas unhandliche Taschenlampen. Ein nettes, praktisches Feature.





























Powerbank: Strom und Licht - warum nicht? LED-Leuchten in Powerbanks verwandelt sie in Taschenlampen.






















Einige der Powerbanks bieten kabelloses Laden via Qi. Das klingt zunächst praktisch, allerdings hat man einen enorm hohen Verlust. Beim Smartphone würden wir in jedem Fall zum Laden per Kabel raten, für kleinere Geräte wie eine Apple Watch kann es sinnvoll sein. Mehr dazu im Artikel Induktive Energieübertragung: Qi-Powerbanks ab 10 Euro im Vergleich.





























Powerbank: LEDs zeigen den Ladezustand meist gut an.






















Ein Display ist eine nette Spielerei, aber meist unnötig. Viele Hersteller zeigen den Ladezustand über LEDs an, daraus kann man grob eine Prozentzahl ableiten. In der Praxis reicht das völlig aus.



















































Powerbanks mit Solarmodulen klingen auf den ersten Blick wie eine sinnvolle Investition. In unseren Tests zu Akkus mit Solar zeigt sich aber, dass die Leistung der kleinen Solarzellen zu gering ist, um die Powerbank wirklich effektiv aufzuladen.






















Eine bessere Wahl sind mobile Solarzellen, die sich aufklappen und ideal auf die Sonne ausrichten lassen. Damit bekommt man eine überraschend gute Ausbeute und die Module sind klein genug, um im Rucksack Platz zu finden. Einige lassen sich sogar am Rucksack selbst anbringen. Dann kann man während der Wandung zumindest ein wenig Energie generieren. Mehr dazu im Beitrag Solarrucksack: Die perfekte Ergänzung zur Powerbank?





























Zusammengefaltet passt der Solar-Lader in jeden Rucksack.






















Wer ernsthaft unterwegs per Solar laden will, braucht ein leistungsfähiges Panel mit einer Leistung ab etwa 40 W. Anbei einige günstige Beispiele von Modellen mit integriertem Stromwandler und USB-Anschluss. Anbei die zum Recherchezeitpunkt günstigen Angebote:


























































Da die Anzahl der Ladezyklen von der Qualität des Akkus, der Ladetechnik sowie äußeren Einflüssen abhängig ist, kann man leider nur grobe Angaben machen. Aus der Praxis heraus können wir sagen, dass sich Smartphones bei einer Powerbank mit 20 000 mAh oder mehr zwischen fünf und achtmal aufladen lassen. Notebooks mit Windows schaffen locker eine bis zwei Ladungen, zumindest, wenn der USB-C-Port genügend Spannung liefert. Gleiches gilt für das Macbook Pro, das Macbook Air, ein Chromebook oder Tablets können ihren Akku an einer großen Powerbank noch häufiger füllen. Sprich, wer einen Langstreckenflug vor sich hat, kann damit wahrscheinlich die Zeit gut überbrücken.





























Dank Power Delivery können USB-C-Ports auch Notebooks und Macbooks laden.






















Die Ladezeiten der Powerbanks selbst hängen erneut davon ab, wie gut die Netzteile sind. Unser Tipp wäre, die Powerbanks möglichst nicht komplett zu entladen, sondern dann anzustecken, wenn sie noch einen Punkt zeigen oder im Display unter 20 Prozent sind. Normalerweise benötigen die mobilen Akkus mehrere Stunden, bis sie wieder voll sind.



















































Zahlen auf den Tisch, was zahlt man für eine fette Powerbank? Überraschend wenig, vor allem, wenn eine vergleichsweise geringe Leistung am USB-C-Port ausreicht. Dann bekommt man zwischen 30 Euro und 45 Euro bereits Akkus mit hoher Kapazität. Wie oben erwähnt, sollte man aber auf die Leistung am USB-C-Port achten. Unser Favorit aus dem Praxistest ist die Baseus Powerbank Amblight mit 30000mAh. Sie hat zwar keine LED-Leuchte, liefert aber auch für unser stromhungriges Thinkpad genügend Leistung. Ebenfalls gut sind die großen Powerbanks von Anker, mit der wir etwa den Mini-Beamer Samsung The Freestyle (Testbericht) ohne Stromanschluss betrieben. Eng (und damit teuer) wird es, wenn man 90 Watt oder mehr benötigt.


























































Was macht man, wenn man noch mehr Power oder eine größere Kapazität benötigt? Die Antwort hierauf sind Powerstations (Themenwelt). Diese fetten Batterien sind um ein Vielfaches größer als Powerbanks, haben aber auch deutlich mehr Leistung und Kapazität. Sie eignen sich ideal fürs Auto oder für alle, die Campen gehen. Wer sie im Flugzeug mitnehmen möchte, der sollte sich aber vorher bei der Airline erkundigen.









































Bilderstrecke – Die besten Powerstations mit Solargenerator





Die besten Powerstations mit Solargenerator aus den Einzeltests von TechStage.



























Neben den klassischen Powerstations, die allein über das Stromnetz geladen werden, haben sich in den letzten Monaten Solargeneratoren immer mehr etabliert. Diese Photovoltaik-Powerstations lassen sich über kleine oder größere Solarmodule aufladen. Anders als bei den mobilen Panels funktioniert das in der Praxis und an sonnigen Tagen sehr gut. Damit die Module die Powerstations in einer vernünftigen Zeit laden, sollte man Module mit mindestens 100 Watt einsetzen. Weitere Informationen stehen in unserem Praxistest Solarmodule: Worauf es bei mobilen Photovoltaik-Panels ankommt. Mehr zum Thema Solargeneratoren zeigen wir in der Top-10-Solargeneratoren: Die besten Powerstations mit Photovoltaik.


























































Nicht nur die Band Deichkind ist von der Powerbank begeistert, für viele gehören die mobilen Akkus zur Alltagsausstattung. Meist bekommt man sie als Werbegeschenk, dann aber sind sie kaum mehr als ein Notfallakku fürs Smartphone. Dabei können die Powerbanks so viel mehr. Mit der richtigen Kombination aus hoher Kapazität und passender Leistung kann man Smartphones laden, Notebooks länger laufen lassen oder andere Verbraucher betreiben. Dabei muss man nicht einmal tief in die Geldbörse greifen.


























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