October 6, 2022
So viele Firmenanteile sollten Gründer an ihre Angestellten abgeben
  • ESOP

So viele Firmenanteile sollten Gründer an ihre Angestellten abgeben

  • Profielfoto Daniel Hüfner

Ohne Firmenanteile ergänzend zum Gehalt gewinnt kaum ein Tech-Startup noch Fachkräfte. Doch wie großzügig sollten Gründer bei der Zuteilung sein? Eine Orientierungshilfe.

Immer mehr Gründer beteiligen nicht nur ihre Führungskräfte, sondern ausnahmslos alle Mitarbeitenden an ihrer Firma.

Immer mehr Gründer beteiligen nicht nur ihre Führungskräfte, sondern ausnahmslos alle Mitarbeitenden an ihrer Firma.

Jorg Greuel / Getty Images

Sollten Gründer ihre Angestellten zu Teilhabern der Firma machen? Für Fabian Wesemann ist die Antwort eindeutig: „Auf jeden Fall, direkt von Stunde null an“, so der Gründer des Berliner Online-Versicherers Wefox. Schon die ersten 30 Mitarbeitenden seien richtungsweisend für die Kultur und damit den Erfolg eines Startups. „Es geht darum, Angestellte langfristig zum Verbleib zu motivieren und finanziell am Wertzuwachs eines Tech-Unternehmens zu beteiligen“, sagt Wesemann.

Nicht einmal jedes fünfte Startup beteiligt alle Mitarbeiter

Deswegen bietet Wefox seinen 1.200 Beschäftigten zusätzlich zum Gehalt Anteile am Unternehmen, seit Jahren schon. Sie profitierten damit vom rasanten Aufstieg des Insurtechs zum Unicorn: 2014 gegründet, wird Wefox von Investoren inzwischen mit 2,7 Milliarden Euro bewertet. Eine zweistellige Zahl an Beschäftigten, sagt Wesemann, sei so schon zu Millionären geworden. Zumindest auf dem Papier.

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