September 25, 2022
„Quiet quitting”: Ist die Generation Z zu faul zum Arbeiten?

Viele junge Menschen leisten im Job nur das Nötigste. „Quiet quitting” wird das genannt und von vielen als stille Kündigung bezeichnet. Was steckt dahinter?

„Quiet quitting” bedeutet für viele, gerade genug zu leisten, um nicht gefeuert zu werden. Der Fokus liegt auf der Freizeit

„Quiet quitting” bedeutet für viele, gerade genug zu leisten, um nicht gefeuert zu werden. Der Fokus liegt auf der Freizeit

Getty Images / Chris Baldwin

Der Hype begann mit einem kurzen Video auf TikTok. Es zeigt einen jungen Mann mit Bart und Brille an einer U-Bahn-Haltestelle in New York. Dazu hört man beruhigende Musik, Klänge wie in einem Spa. „Arbeit ist nicht dein Leben”, sagt der Mann. „Dein Wert ergibt sich nicht aus deiner Produktivität.” Er rät, sich von der Idee zu verabschieden, dass man im Job immer alles geben muss. „Quiet quitting” nennt er das, stille Kündigung.

Das Video wurde millionenfach angesehen und bekam Hunderttausende Likes. Und ganz Amerika scheint nun über den Begriff zu diskutieren. Für die einen bedeutet Quiet quitting, nur das Nötigste zu tun und mental von der Arbeit auszuchecken, also so etwas wie eine innere Kündigung.

Andere sagen, es gehe bloß darum, gesunde Grenzen zu ziehen und sich gegen Chefs zu wehren, die unbezahlte Überstunden verlangen. Wieder andere sehen Quiet quitting als einen neuen Spleen der Generation Z, als Ausrede, um früher zum Yoga zu gehen.

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