September 25, 2022
Nothing Phone (1): Was steckt wirklich hinter dem Hype?

Mit dem Nothing Phone (1) hat die Tech-Marke ihr erstes Smartphone auf den Markt gebracht. Das junge Unternehmen mit Hauptsitz in London wurde dabei von keinem geringeren als OnePlus-Mitgründer Carl Pei ins Leben gerufen, der es sich zum Ziel gemacht hat, den nachlassenden Optimismus in der Tech-Branche wieder zum Leben zu erwecken. “Wir wollen mit Nothing die Lust auf neue Geräte wecken, die die Menschen inspirieren. Es soll wieder mehr um das gute Gefühl gehen, mit dem man früher seine Geräte genutzt hat, um den Instinkt und um den Spaßfaktor.” Teil dieses Vorhabens ist es, ein funktionierendes Ökosystem um die einzelnen Tech-Produkte der Marke zu spinnen. Denn: “Was Apple so viel besser macht als alle Konkurrenten, ist das funktionierende Ökosystem der Produkte untereinander. Hier wollen wir angreifen und endlich eine Alternative bieten”, macht Pei deutlich. Finanziert wird Nothing dabei von bekannten Unterstützern wie iPod-Erfinder Tony Fadell, Twitch-Mitgründer Kevin Lin und Reddit-Chef Steve Huffman. (Lesen Sie auch: Samsung Galaxy Z Fold 4 und Z Flip 4: Das können die Foldables jetzt noch besser)

Die Rückseite des Nothing Phone (1) ist halbtransparent und kommt mit mehreren LED-Bändern daher.

Nothing

Glyphen-LED-Beleuchtung für mehr Quality Time

Die Front- und Rahmengestaltung des Nothing Phone erinnert vom Look ein wenig an Apple. Der Rahmen besteht aus 100% recyceltem Aluminium und sorgt dafür, dass das Phone gleichzeitig leicht und dennoch robust in der Hand liegt. Das Dual-side Gorilla-Glass unterstützt die Widerstandsfähigkeit, während die Rückseite des Gerätes ein Design-Statement setzt. Die halbtransparente Anmutung lässt so manches Bauteil von außen erkennen (zum Beispiel die zentral angeordnete Qi-Spule für kabelloses Laden) und sorgt dank der integrierten Leuchtleisten, die aus 900 Mikro-LEDs bestehen, für neugierige Blicke. Nothing selbst bezeichnet die Beleuchtung als “Glyph” (zu deutsch “Bildzeichen”). Der besondere Clou dabei: Die einzelnen LED-Segmente blinken bei Anrufen und Benachrichtigungen auf und können so – auch ohne Blick auf den Display – mit dem Nutzer kommunizieren. “Bei den Phones der letzten Jahre hat sich die ganze Funktionalität auf dem Screen abgespielt. Dank unserer transparenten Rückseite und den 900 integrierten LED-Lights kann das Glyph Interface als eine Art “Visual Ring Tone” genutzt werden. Das heißt konkret: Auch ohne Blick auf den Display kann anhand der Licht-Kombination erkannt werden, von wem ein Anruf oder eine Nachricht eingeht”, erklärt Pei das Prinzip. (Lesen Sie auch: Apple-News: In diese Apps will Apple mehr Werbung integrieren)

So können die einzigartigen Lichtmuster, die neben  Anrufen und Nachrichten auch den Ladestatus des Phones anzeigen, zu einer Art Geheimsprache werden und beispielsweise beim gemeinsamen Abendessen mit Freunden dafür sorgen, dass das Handy nur in die Hand genommen wird, wenn es sich um eine wirklich wichtige Nachricht handelt. Mit diesem Schema will Nothing wieder mehr Quality Time und weniger Bildschirmzeit beim Umgang mit dem eigenen Smartphone ermöglichen. Gut zu wissen: Zusätzlich zu den Lichtspielen auf der Rückseite lässt sich auch ein Always-on-Display einstellen. (Schon gesehen? Die 10 coolsten Technik-Gadgets für jede Reise)

Read More

Leave a Reply

Your email address will not be published.