September 24, 2022
Mit 29 übernahm er die kriselnde Kaubonbon-Firma seines Großvaters – heute macht er Millionenumsätze

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Noch vor wenigen Jahren kriselte es beim Familienunternehmen Hitschler. Der neue Chef setzt auf Influencer – und wird selbst zu einem.

CEO und Startup-Fan: Philip Hitschler-Becker führt das Kölner Süßwarenunternehmen Hitschler in vierter Generation.

CEO und Startup-Fan: Philip Hitschler-Becker führt das Kölner Süßwarenunternehmen Hitschler in vierter Generation.

Hitschler International

Der rote VW-Bulli von 1958 steht gleich am Eingang des verglasten Bürogebäudes. „Damit ist unser Großvater rumgefahren und hat Süßigkeiten an Kioske geliefert“, sagt Philip Hitschler-Becker. Der Unternehmensnachfolger der Kaubonbon-Dynastie erzählt gerne von früher. In der oberen Etage seines Büros am Rande von Köln repräsentieren die Konferenzräume vier Generationen Familiengeschichte – passend mit Vintage-Möbeln von Ebay, Schwarz-Weiß Fotos der Gründer, alten Kaugummi-Automaten, Dragier-Farbmischern und dem heutigen Marken-Logo „Hitschies“ bestückt.

Der 32-Jährige redet aber auch gerne von heute. Davon, wie er das über 90 Jahre alte Familienunternehmen modernisiert. Das fängt damit an, dass er die Firmenzentrale vor zwei Jahren in ein früheres RTL-Produktionsstudio verlegt hat. Hier auf dem „Hitschler-Campus“, wie es der Junior-Chef nennt, ist alles offen und lädt zum Netzwerken ein – ähnlich wie bei einem Startup in Berlin-Mitte: Zwölf Meter hohe Decken, bequeme Ledersofas, eine offene Küche, lange Holztische. Hitschler-Becker wollte immer schon einen „kreativen Denkraum“ schaffen, wo New Work gelebt werde.

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