September 28, 2022
Interne Ermittlungen gegen Lieferando-Mitgründer Jörg Gerbig wieder eingestellt

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Interne Ermittlungen gegen Lieferando-Mitgründer Jörg Gerbig wieder eingestellt

  • Profielfoto Lisa Ksienrzyk

Vor drei Monaten hat Takeaway, Mutter des Lieferdienstes Lieferando, Untersuchungen gegen Jörg Gerbig eingeleitet. Dem Vorstand wurde mögliches Fehlverhalten vorgeworfen.

Nach drei Monaten Pause in seinen Ämtern darf Jörg Gerbig zumindest wieder als COO zurückkehren.

Nach drei Monaten Pause in seinen Ämtern darf Jörg Gerbig zumindest wieder als COO zurückkehren.

Lieferando

Nach Compliance-Vorwürfen gegen den ehemaligen Just-Eat-Takeaway.com-Vorstand Jörg Gerbigsind die Ermittlungen nun abgeschlossen. Am Tag der jährlichen Hauptversammlung am 4. Mai vermeldete das niederländische Unternehmen, dass sein Vorstandsmitglied nicht zur Wiederwahl antreten würde. Der Grund: Es habe formelle Beschwerden über „ein mögliches persönliches Fehlverhalten bei einer Unternehmensveranstaltung“ gegeben. Just Eat Takeaway.com, das 2009 den deutschen Essenslieferdienst von Gerbig Lieferando aufkaufte, leitete daraufhin interne Untersuchungen ein.

Eigentlich sollte Lieferando-Gründer zumindest seinen COO-Posten behalten, hieß es im Mai noch von einem Sprecher, diese Position übernahm in den vorigen drei Monaten jedoch Andrew Kenny, Chef des britischen Markts.

Vorstandswahl erst 2023

„Die Untersuchung durch einen externen Sachverständigen ist nun abgeschlossen und aufgrund des Ergebnisses kann Jörg Gerbig seine Position als COO weiterführen“, heißt es jetzt in einer Mitteilung. Obendrein hat der Aufsichtsrat des börsennotierten Konzerns den Berliner wieder für den Vorstandsposten nominiert. Bei der nächsten Hauptversammlung 2023 kann sich Gerbig wieder zur Wahl stellen. Eine Garantie, erneut in den Vorstand zu kommen, ist das jedoch nicht.

Was Gerbig konkret vorgeworfen wurde, ist nicht bekannt. Just Eat Takeaway.com machte im Mai lediglich klar, dass „die Beschwerden nicht in Zusammenhang mit Finanz- oder Berichtspflichten“ stünden. Auch heute kommentiert das niederländische Unternehmen die Ermittlungen nicht und verweist lediglich auf die abgegebene Presseerklärung.


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