September 25, 2022
Intel N100 und Intel N200: Hinweise auf Nachfahren von Celeron und Pentium

Betreiber einer japanischen Website haben die Log-Dateien von automatischen Testsystemen für Linux-Grafiktreiber von Intel durchforstet. Dabei stießen sie auf die Prozessorbezeichnungen “Intel N100” und “Intel N200” sowie den Codenamen Alder Lake-N. Vermutlich sind diese CPU-Versionen die kommenden Nachfolger der bisher unter den Namen Celeron und Pentium verkauften Mobilprozessoren.

Intel hat vor wenigen Tagen angekündigt, bei Mobilprozessoren künftig auf die Typenbezeichnungen Celeron und Pentium zu verzichten; stattdessen sollen Prozessoren für billigere Rechner einfach “Intel Processor” heißen.

Damit folgt Intel dem Vorbild des Konkurrenten AMD, der seit einigen Jahren Prozessoren wie “AMD 3020e” verkauft.

Die Alder-Lake-N-Prozessoren verzichten vermutlich auf Performance-(P-)Prozessorkerne und haben folglich nur Effizienz-(E-)Kerne. Die E-Kerne der aktuellen CPU-Generation Core i-12000 (Alder Lake) tragen den Codenamen Gracemont und sind etwas leistungsfähiger als die “Tremont”-Kerne der bisherigen Billigprozessorserien Celeron N5000 und Pentium Silver N6000 (Jasper Lake). Auch das spricht für, dass Intel N100 und Intel N200 mit Gracemont-Kernen die “Atom-Celerons” ablösen werden.

Die Website Coelacanth-Dream geht davon aus, dass Intel N100 und Intel N200 bis zu acht E-Kerne haben können.

Zunächst begräbt Intel die Produktnamen Celeron und Pentium nur bei Notebooks. Die Typen Intel Celeron G 6900 und Pentium Gold 8500 für die Wechselfassung LGA1700 haben mindestens einen P-Kern.

Wenn Intel N100 und N200 aber tatsächlich Celeron N und Pentium Silver N beerben, dann dürften sie außer in Notebooks auch in billigen Mini-PCs, in NAS-Boxen und in manchen Embedded Systems auftauchen.


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(ciw)

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