October 1, 2022
Heimat der wertvollsten Startups: Das macht die Münchner Szene so einzigartig

Das Team der Tech-Konferenz Bits & Pretzels rund um den ehemaligen Zweiten Bürgermeister Josef Schmid (2.v.l.).

Das Team der Tech-Konferenz Bits & Pretzels rund um den ehemaligen Zweiten Bürgermeister Josef Schmid (2.v.l.).

Hannes Magerstaedt / Getty Images

Zählt man die Zahl der deutschen Einhörner, liegt München weit abgeschlagen auf Platz zwei. Berlin ist der Hotspot der Startup-Szene. Eine weltoffene Stadt mit Kultur, Clubs und zahlreichen Tech-Firmen, regiert von links-grünen Parteien. Viele Gründerteams siedeln von kleineren Städten nach Berlin um, weil es in der Hauptstadt einfacher ist, Fachkräfte zu finden und mit Investoren in Kontakt zu treten. Und München?

Die Stadt an der Isar ist nicht einmal halb so groß wie Berlin, hat andere Traditionen, die Lebenseinstellung ist eine andere, konservativer. Fragt man Münchner Gründerinnen oder Investoren, wie sich die bayerische Metropole von Berlin unterscheidet, heißt es häufig: „Man kann die beiden Städte nicht miteinander vergleichen.“

„Es ist klein und überschaubar hier“

Felix Haas, Mitgründer der Identitätsprüfungs-Software IDNow und Investor, sagt über seine Heimatstadt: „Es ist klein und überschaubar hier.“ Es gebe keine typischen Treffpunkte und Cafés in München, wo die Szene zusammenkomme. Wo man beim Lunch Tischnachbarn über Finanzierungsrunden und Fachkräftemangel reden hört. Wo jeder unbedingt sein Büro eröffnen will. „München ist sehr zentral, das verteilt sich in der Innenstadt“, sagt Haas nur. Und auch Andy Weinzierl, Chef des E-Bike-Startups Sushi, stimmt zu: „Die Startups sind sehr verstreut – aber dadurch, dass die Stadt eher klein ist, fühlt es sich an, als wären wir trotzdem alle im gleichen Kiez.“

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