October 6, 2022
Hamburger schmeißt 300.000-Euro-Job, um sein Feierabend-Startup groß zu machen
  • Parqet

  • Profielfoto Daniel Hüfner

Trotz Vollzeitjob hat Sumit Kumar ein Finanz-Tool für Aktienanleger entwickelt, Hunderttausende nutzen es bereits. Ins Marketing investieren muss er kaum: Influencer werben gratis dafür.

Verdiente als Entwickler beim Payment-Dienst Stripe viel Geld, baut jetzt sein eigenes Fintech auf: Parqet-Gründer Sumit Kumar.

Verdiente als Entwickler beim Payment-Dienst Stripe viel Geld, baut jetzt sein eigenes Fintech auf: Parqet-Gründer Sumit Kumar.

Parqet

Als Sumit Kumar (34) die ersten Codezeilen für sein Finanz-Tool Parqet schrieb, ahnte er noch nicht, dass er dafür bald seinen Traumjob kündigen würde. Im Januar 2020 war das, Corona war noch keine Pandemie, der Handel mit Aktien und ETFs für viele Menschen jenseits ihrer Vorstellung.

Nicht so für Kumar: Der Programmierer aus Hamburg legte bereits jeden Monat mehrere tausend Euro von seinem Gehalt an der Börse an. Auf 31 Aktien, 15 Fonds und drei Bankdepots hatte sich sein Vermögen über die Jahre verteilt. „Das wurde irgendwann zum Problem“, erzählt Kumar im Gespräch mit Gründerszene. Ständig habe er sich in verschiedene Konten einloggen müssen, um einen Überblick über seine Depotbestände zu bekommen. Etwa: Was waren seine Tesla-Aktien aktuell wert? Wie entwickelten sich die Sparpläne auf ETFs wie dem MSCI World? Wo bestand Optimierungsbedarf?

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