September 28, 2022
Ex-„Germany’s Next Topmodel“-Juror Thomas Hayo investiert in Hautanalyse-App
  • Sqin

Ex-„Germany’s Next Topmodel“-Juror Thomas Hayo investiert in Hautanalyse-App

  • Profielfoto Lisa Ksienrzyk

Über die App des Berliner Startups Sqin analysieren Nutzer ihre Haut. Neben bekannten Tech-Fonds stieg ein langjähriger Wegbegleiter von Topmodel Heidi Klum ein.

Thomas Hayo (53) war von 2011 bis 2018 Jurymitglied in Heidi Klums TV-Show.

Thomas Hayo (53) war von 2011 bis 2018 Jurymitglied in Heidi Klums TV-Show.

Craig Barritt / Getty Images

Das Berliner Startup Sqin hat eine Pre-Seed-Runde mit prominenter Besetzung abgeschlossen. Neben Tech-VCs wie Accel und APX, dem Frühphasenfonds von Axel Springer und Porsche, hat auch Thomas Hayo in die App für Hautanalysen investiert. Der Werbeexperte war langjähriges Jurymitglied des Castingformats „Germany’s Next Topmodel“ und steckte mit weiteren Business Angels wie Ex-Flaconi-COO Thomas Faschian rund eine Million Euro in Sqin.

„Das Gründerteam hat Thomas Hayo vor längerer Zeit in New York kennengelernt. Seitdem entwickelte sich eine persönliche Beziehung, weshalb er seine Expertise bereits von Anfang an eingebracht hat“, so eine Sprecherin des Startups zu Gründerszene. Die Gründer sind Maria-Liisa Bruckert und Martin Pentenrieder. Seit Anfang 2021 arbeiten sie an ihrer Telemedizin-App, die Hautprobleme von Nutzerinnen erkennen soll. Die Software begleitet Kunden und erkennt anhand von Fotos, welche Beschwerden die Personen haben. Obendrein stehen Dermatologen in Videosprechstunden beratend zur Seite. Das Startup empfiehlt nach der Analyse Pflegeprodukte, die im Abo verschickt werden.

Mitgründer auf Forbes „30 unter 30“-Liste

Geld verdient Sqin einerseits mit den Nutzerinnen, die für die Videosprechstunde und die Produkte zahlen, aber auch mit den Anbietern und Ärzten, denen die Berliner eine Plattformnutzungsgebühr in Rechnung stellt. Ein ähnliches Modell fährt auch das Berliner Startup Formel Skin, das allerdings selbstentwickelte Cremes und Seren verschickt.

Martin Pentenrieder gründete zuvor das Brennstoffzellen-Startup Kraftwerk im Silicon Valley und wurde im vorigen Jahr vom Wirtschaftsmagazin Forbes in der europäischen „30 unter 30“-Liste ausgezeichnet. Sqin-Mitgründerin Maria-Liisa Bruckert beriet vorher Siemens in Sachen Digitalisierung.

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