September 26, 2022
Einhörner ohne Ende: Was macht die Münchener Unis so erfolgreich?
  • TUM, LMU und CDTM

Einhörner ohne Ende: Was macht die Münchener Unis so erfolgreich?

  • Profielfoto Alex Hofmann

Wer in der bayerischen Hauptstadt studiert, findet gute Bedingungen vor. Das liegt nicht nur an der Unterstützung einer prominenten Unternehmerin.

Münchener Szene-Köpfe: Personio-Gründer Hanno Renner, Investorin Susanne Klatten, UnternehmerTUM-Geschäftsführer Thomas Zeller (oben, von links), Cargokite-Gründerin Amelie Binder, TUM-Professorin Ann-Kathrin Achleitner, Celonis-Mitgründer Bastian Nominacher (unten, von links)

Münchener Szene-Köpfe: Personio-Gründer Hanno Renner, Investorin Susanne Klatten, UnternehmerTUM-Geschäftsführer Thomas Zeller (oben, von links), Cargokite-Gründerin Amelie Binder, TUM-Professorin Ann-Kathrin Achleitner, Celonis-Mitgründer Bastian Nominacher (unten, von links)

Personio, picture alliance / SvenSimon | FrankHoermann/SVEN SIMON, Amelie Binder, Celonis; Collage: Gründerszene

Vor dem Gebäude in der Freddie-Mercury-Straße im Münchener Stadtteil Schwabing werden gerade Prototypen eines Elektroautos getestet. Der „Munich Urban Colab“ ist ein Arbeitsort für findige Gründerinnen und Gründer, die gerade in den ersten Zügen ihr Startup aufbauen. Man kann hier Workshops besuchen, gemeinsam arbeiten oder in der Hightech-Werkstatt prototypen, wie Thomas Zeller sagt. Er gehört zum Führungsteam von UnternehmerTUM, einer universitätsnahen Einrichtung der Technischen Universität München – deshalb auch die drei Großbuchstaben am Ende des Namens.

Volles Programm

Der Urban Colab ist eines der Angebote von UnternehmerTUM, aber es gibt noch viele mehr, betont Zeller auf dem Weg durch die weitläufigen Gänge. Dazu gehören der Startup-Inkubator „Xpreneurs“ genauso wie ein „Digital Hub Mobility“ oder die „appliedAI Initiative“ für Künstliche Intelligenz. Im TUM Maker Space im Stadtteil Garching sowie in der Freddy-Mercury-Straße können sogar Kleinserien produziert werden.

Allerdings gehe es beim Urban Colab eher um die allersten Phasen der Startups, bei denen viel Handarbeit gefragt ist – sei es beim Erstellen eines physischen Prototyps oder dem Entwickeln und Testen eines digitalen Angebots. Passende Ansprechpartner für alles finden sich in den entsprechend sortierten Bereichen des fünfstöckigen Betonbaus, in dem auch Investoren Räume zur Verfügung haben, Meetings stattfinden oder Workshops abgehalten werden. Im Erdgeschoss läuft gerade ein „Business Design Sprint“, bei dem an unterschiedlichen Geschäftsmodellen gefeilt wird. In weniger als einer halben Stunde werden die Ergebnisse besprochen, sagt die auf die Leinwand gebeamte Uhr.

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