September 25, 2022
Drohende Insolvenz: Diese Maßnahmen retten deine Firma vor dem Aus

Insolvenz, Pleite, Bankrott. In Deutschland werden Firmen in Krisen schnell abgeschrieben. Dabei gibt es viele Sanierungsmöglichkeiten.

Eine Person füllt einen Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens aus. Mit bestimmten Maßnahmen lässt sich dieser Schritt jedoch verhindern.

Eine Person füllt einen Antrag zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens aus. Mit bestimmten Maßnahmen lässt sich dieser Schritt jedoch verhindern.

picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Fernando Gutierrez-Juarez

Dr. Robert Brahmstaedt ist auf Sanierungs- und Insolvenzrecht spezialisierter Rechtsanwalt und Lisa Berzl Associate Lawyer bei der Kanzlei GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB aus Hamburg.

Die Nachwirkungen der Pandemie und Rezessionsängste rücken ein Thema vermehrt in den Fokus vieler Unternehmen: die – drohende – Insolvenz, sei es die eigene oder die der Geschäftspartner. Muss die immer das Aus für ein Unternehmen bedeuten? Nein. Die schlichte Abwicklung einer Firma ist ein altbackenes Verständnis eines Insolvenzverfahrens. Auch aktuelle gesetzgeberische Entwicklungen verdeutlichen den Trend hin zur Sanierung.

Denn die Insolvenz ist ein durchaus vermeidbares Krisenstadium – wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Gründerinnen und Gründer oder Geschäftsführer müssen frühzeitig Handeln, schon wegen der Gefahr der Insolvenzverschleppung. Wer zu lange wartet, kann zivil- und strafrechtlich haftbar gemacht werden. Außerdem erhöht ein frühes Eingreifen die Chancen für eine erfolgreiche Krisenbewältigung erheblich.

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