October 6, 2022
Dieses Pitchdeck machte die Little-Lunch-Erfinder zu Millionären

Home

Gründerszene

Food

  • Investorenpräsentation

Dieses Pitchdeck machte die Little-Lunch-Erfinder zu Millionären

  • Profielfoto Daniel Hüfner

Mit Fertigsuppen im Glas bauten Daniel und Denis Gibisch in wenigen Jahren ein Unternehmen mit Millionenumsatz auf. Hier seht ihr exklusiv das Pitchdeck, das den Brüdern zum Exit verhalf.

Die Little-Lunch-Gründer Denis (l.) und Daniel Gibisch gingen mit einer aufwändig gestalteten Präsentation auf Käufersuche.

Die Little-Lunch-Gründer Denis (l.) und Daniel Gibisch gingen mit einer aufwändig gestalteten Präsentation auf Käufersuche.

Littlelunch

Sie sind neben Ankerkraut das wohl erfolgreichste Gründerduo aus „Die Höhle der Löwen“. 2015 stellten die Brüder Denis und Daniel Gibisch in der TV-Show ihre Firma Little Lunch vor – einen Onlineshop für Fertigsuppen. Trotz anfänglicher Skepsis konnten die Gibischs unter anderem Frank Thelen und Judith Williams als Investoren gewinnen. Beide Löwen investierten zusammen 150.000 Euro, bekamen dafür 30 Prozent der Anteile.

In den Folgejahren entwickelte sich das Augsburger Startup zu einem Millionenunternehmen. Durch Thelens Kontakte in den Lebensmitteleinzelhandel waren die Fertigsuppen bald in tausenden Supermärkten zu finden, TV-Unternehmerin Williams wiederum bewarb die Produkte mehrfach im Fernsehen. Das machte Little Lunch zu einer bundesweit bekannten Marke. 2019, fünf Jahre nach dem Start, erwirtschaftete das Startup nach eigenen Angaben bereits 14 Millionen Euro Umsatz. Annähernd 30 Beschäftigte zählte das Unternehmen damals.

Little Lunch suchte zwei Jahre nach Käufer

Im Oktober 2020 dann die Überraschung: Die Gibisch-Brüder geben den Exit bekannt. Der Bio-Lebensmittelhersteller Allos Hof-Manufaktur übernahm 100 Prozent der Anteile. Zwar äußerten sich die Beteiligten nicht zum Kaufpreis. Nach Gründerszene-Informationen veranschlagten Investoren als Unternehmensbewertung aber das Vier- bis Sechsfache des Umsatzes. Bei Little Lunch hieße das: 56 bis 84 Millionen Euro. Vor dem Exit hielten beide Gibisch-Brüder zusammen noch knapp 50 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.

Aktuelle News

Read More

Leave a Reply

Your email address will not be published.