September 28, 2022
Diese Investoren lassen eine KI nach neuen Unicorns suchen –  das sind ihre überraschenden Erkenntnisse
  • Künstliche Intelligenz

Diese Investoren lassen eine KI nach neuen Unicorns suchen – das sind ihre überraschenden Erkenntnisse

  • Profielfoto Nina Anika Klotz

In Startups zu investieren ist hochriskant. Trifft ein Investor die falsche Entscheidung, sind schnell Millionen futsch. Große Hoffnungen ruhen deshalb auf neuen Auswahlverfahren mittels KI.

Sind Computer die besseren Investoren? Die beiden VCs André Retterath und Christian Leybold (rechts) versuchen es herauszufinden.

Sind Computer die besseren Investoren? Die beiden VCs André Retterath und Christian Leybold (rechts) versuchen es herauszufinden.

Gründerszene / Earlybird / Headline

Alles, was ihr hier nicht lesen werdet: dass Computer künftig Investmententscheidungen treffen. Dass Wagniskapitalgeber sich lieber auf Künstliche Intelligenz verlassen als auf ihr Bauchgefühl. Oder dass Maschinen besser sind als Menschen. 

Was ihr allerdings lesen werdet: Das Venture Capital Geschäft funktioniert überraschend altmodisch. Papier und Stift wurden durch Excel und Powerpoint ersetzt – die Prozesse aber sind bei vielen Firmen kaum automatisiert. Passt gar nicht zu einer Branche, deren Geschäftsmodell darauf basiert, Pioniere, Visionäre und disruptive Ideen als Erstes zu erkennen. 

Nur wenige Investoren setzen auf KI

Eine internationale Frontrunnerin, die seit geraumer Zeit auf Data-driven Investing setzt, also KI auf dem Weg zur Investmententscheidung nutzt, ist Veronica Wu, Gründungspartnerin von Hone Capital, dem US-Zweig einer der größten VC-Firmen in China. In Europa, schätzt ein Branchenkenner, gibt es vielleicht zwei Hände voll VC-Häuser, die einen Algorithmus wie Wu nutzen. Die schwedische Firma EQT Ventures gilt als führend. Sie verwaltet 566 Millionen Euro und investiert mithilfe des „Motherbrain“. So nennen die Schweden ihre KI. 

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