September 24, 2022
Die Timex-Uhr von Adsum möchte, dass Sie den Wald und die Bäume sehen

Alles über die erste Uhr von Adsum in Zusammenarbeit mit Timex, erfahren Sie hier

Wenn man den Design-Ethos von Adsum in einem einzigen Satz zusammenfassen müsste, dann wäre es so etwas wie “einfach ist am besten”. Die in Brooklyn ansässige Marke zeichnet sich durch leicht zu tragende Herrenmode aus, die auf überflüssige Details verzichtet und sich stattdessen auf Passform und Material konzentriert. Die Stücke sind eher Outdoor-lastig, aber ohne übertriebene Gorp-Ästhetik – Shorts, die eine anstrengende Wanderung genauso gut überstehen wie einen sonntäglichen Kaffeeklatsch zum Beispiel, oder geschmeidige Regenjacken, die nicht nach hässlichem Regenschutz aussehen. Im Laufe der Jahre hat sich der Aufgabenbereich der Marke auf fast alle Bereiche des Kleiderschranks ausgedehnt, obwohl sie nie einen Vorstoß in den Uhrenmarkt gewagt hat. Doch mithilfe der Uhrenexperten von Timex ist der erste Zeitmesser von Adsum nun offiziell da – und getreu den Leitprinzipien der Marke ist er so unauffällig, wie eine heiß erwartete Uhr nur sein kann.

Für seine allererste Partnerschaft mit den legendären amerikanischen Uhrmachern hat sich Adsum an der MK1 orientiert. Ursprünglich wurde das Modell in den 80er Jahren für die U.S. Marines produziert und nach nur wenigen Monaten wieder eingestellt, weil der Gehäuseboden eine Reparatur nahezu unmöglich machte. Es genügt zu sagen, dass das Modell schnell einen Kultstatus unter den Uhrenliebhabern erlangte, die Seltenheit über alles schätzen. Timex brachte 2016 eine aktualisierte Version der MK1 auf den Markt (diesmal mit verbesserter Reparierbarkeit und haltbarerer Bauweise), und in der Zwischenzeit wurde sie von Marken wie YMC, Goodhood und Todd Snyder weiterentwickelt.

Gehäuseboden

Adsum

Detailansicht

Adsum

Die Version von Adsum verfügt über ein Quarzwerk in einem 36-mm-Edelstahlgehäuse mit praktischen, im Dunkeln leuchtenden Zeigern und einer Wasserdichtigkeit bis zu 30 Metern – aber ansonsten ist sie bemerkenswert unauffällig. Sie ist völlig frei von schillernden Komplikationen und Zifferblättern, die Uhrenfreaks den Mund wässrig machen – und sie ist weit entfernt von den Supercomputern in Handgelenksgröße, mit denen man seine Gesundheit überwachen oder seinen Freunden SMS schicken kann. (Außerdem wird die übliche Schriftart der Uhr durch die von Adsum bevorzugte Schriftart Helvetica ersetzt, eine Anspielung auf die New Yorker Heimat der Marke). Abgesehen von einem winzigen Logo am unteren Rand des Ziffernblatts könnte man gar nicht erkennen, dass die Uhr das Ergebnis einer Zusammenarbeit ist.

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