October 6, 2022
Die dominante Seite des BDSM: Tops, Riggers, Dominas, Doms, Mistresses und Masters

Die dominante Seite von BDSM

In meinen Kolumnen ist immer wieder die Rede von Doms und Subs, von Tops und Bottoms. Schließlich geht es beim Sex gerne mal um Macht und Unterwerfung. Besonders ausgeprägt sind diese Rollen in der Welt des BDSM. Aber was unterscheidet einen Dom von einem Top? Was machen Mistress und Master, und was, zur Hölle, hat es mit dem Rigger auf sich?

Nachdem wir neulich die submissive Seite der BDSM-Medaille beleuchteten, schauen wir uns heute an, wer im dominanten Teil des Spielfelds so alles mitmischt.

Die dominante Seite des BDSM

Top

Der Top ist der Gegenspieler des Bottoms und bezeichnet denjenigen, der beim Sex den aktiven Part übernimmt. Das muss nicht zwangsläufig etwas mit BDSM-Spielereien zu tun haben. Sind Sie zum Beispiel derjenige, der den anderen am liebsten penetriert und sagt, wo es lang geht, sind Sie per Definition ein Top.

Kommt es auf Ihre sexuelle Tagesform an, ob Sie aktiv oder passiv sein wollen, sind Sie ein Switcher. Im englischen Sprachraum, besonders in der Gay-Szene, würde man sie auch als Vers oder Versatile bezeichnen.

Dom und Domina

Zwei Begriffe, die wohl jeder von uns schon einmal gehört hat, vor allem Domina ist recht geläufig. Frauen kennen das – da trägt man einmal einen Leder-Mini oder ein Latex-Kleid und darf sich direkt lahme Sprüche anhören wie „Naaaa, machste heute einen auf Domina?“

Dabei müssen sich Dominas und Doms (ihre männlichen Pendants, Langform: Dominus) nicht zwingend in verruchte Textilien schießen, um das zu tun, was sie lieben: andere dominieren. Nun kennt jeder das Klischee der Peitsche schwingenden Dommse, doch ist auch das kein zwingendes Merkmal dieser Persönlichkeit. Es gibt dominante Menschen mit sadistischen Vorlieben, die es in der Tat genießen, anderen (mit masochistischen Vorlieben) wehzutun. Sie auszupeitschen oder sie mit anderen Schlagwerkzeugen wie – beispielsweise – Rohrstock oder Paddle zu disziplinieren.

Andere bevorzugen es, ihre Subs oder Sklaven (was genau DAS ist, können Sie an dieser Stelle nachlesen) zu demütigen, sie zu beleidigen, sie psychologisch in die Knie zu zwingen. Mit dem Einverständnis des devoten Partners, vielmehr: auf dessen Wunsch. Doch dazu gleich mehr. 

Was verbindet Doms und Dominas?

Was die verschiedenen Typen eint, ist ihre Neigung, andere beherrschen und kontrollieren zu wollen, alles andere ist eine Typfrage. (Lesen Sie auch: Nacktputzen: Eine sexuelle Vorliebe mit vielen Facetten – und einem offensichtlichen Vorteil)

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