October 6, 2022
Chris Evans Lieblingssonnenbrille ist von der beliebtesten Marke der Welt, hält ein Leben lang und kostet unter 150 Euro

Für Chris Evans ist ein Look erst dann komplett, wenn eine Sonnenbrille im Spiel ist. So essenziell wie für Adidas drei Streifen oder für Hedi Slimane die Skinny-Jeans sind, ist die Ray-Ban für Chris Evans. Das von Stars präferierte Accessoire ist ohnehin für jedermann und jederzeit eine gute Idee. Ob Tag oder Nacht, in den Straßen der Großstadt oder auf dem roten Teppich.

Doch im Gegensatz zu anderen Stars, die Sonnenbrillen ebenfalls zum festen Teil ihrer Looks gemacht haben – man denke nur an Elton John, dessen extravagante Sonnenbrillensammlung einen ikonischen Status genießt – hat Chris Evans ein ganz klares Lieblingsmodell. Natürlich ist es nicht die einzige Sonnenbrille, die der Weltstar trägt. Dennoch sieht man bei seinen derzeitigen öffentlichen Auftritten zur Promotion von The Gray Man, wo er neben Ana de Armas und Ken – sorry, Ryan Gosling – die Hauptrolle spielt, konstant seinen treuen Begleiter: die Round Metal von Ray-Ban.

Welche Sonnenbrille trägt Chris Evans?

Evans trug bei zwei der drei Premieren des Films die besagte Sonnenbrille. In Los Angeles und in Berlin – die wichtigsten Stops der Promotion-Tournee – blieb er dem Look treu. Bloß in London entschied sich der Schauspieler für ein anderes Modell mit Retro Optik. Zudem trug er die Round Metal bereits auf seinem Weg zur Jimmy-Kimmel-Show am 7. Juni. Doch nicht nur Evans ist großer Fan der Brille. Kollegen des Stars, wie etwa Tom Cruise und Robert Pattinson, sind ebenfalls passionierte Träger der Brille. Die gute Nachricht all dessen: Die Sonnenbrille ist ein Teil der klassischen Kollektion der Marke und somit international erhältlich.

Chris Evans bei der Premiere von The Gray Man in Berlin.

Getty Images

Chris Evans bei der internationalen Premiere von The Gray Man in Los Angeles

Steve Granitz/Getty Images

Runde Metall-Sonnenbrille von Ray-Ban

Runde Sonnenbrillen mit Historie

Wenn man sich jedoch mit der Geschichte dieser Brillenform befasst, stellt man fest, dass sie nicht von der italienisch-amerikanischen Firma entwickelt wurde. Ihre Ursprünge liegen im 19. Jahrhundert und ihre erste Blütezeit begann in den 60ern des letzten Jahrhunderts – dank John Lennon, der das runde Gestell zu seinem Erkennungsmerkmal machte. Die ursprüngliche Struktur der Windsor, so ihr originaler Name, ist praktisch identisch mit der von Chris Evans: ein rundes Glas, ein extra dünner Metallrahmen mit bogenförmigen Bügeln, die das Rutschen der Brille verhindern.

Lennon und Evans sind jedoch nicht die einzigen, die sich auf diese Silhouette als Teil ihres Images verließen. Auch Berühmtheiten wie Mahatma Gandhi, Marx und Theodore Roosevelt trugen die Windsor täglich und machten sie zur Brille der Intellektuellen. Heutzutage ist sie „ein echt nostalgisches Sonnenbrillenmodell, das von Musiklegenden getragen wird und sich an der Gegenkultur der sechziger Jahre inspiriert“, so Ray-Ban auf der eigenen Website. Derzeit kostet die Brille im offiziellen Online-Shop der Marke 145 Euro und ist in acht Farben erhältlich. Vielleicht sind Sie ja der nächste, der dem Club der Nonkonformist*innen beitritt. (Einfach gut aussehen mit der Sommer-Stilformel: Gesichtsform, Frisur und Bart entscheiden über die ideale Sonnenbrille)

Beste Sonnenbrillen 2022, David Beckham

Der Artikel ist im Original bei der GQ España erschienen, ins Deutsche adaptiert von Daniel Bilinski

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